EMP - Elektromagntischer Puls

Ursachen verschiedener EMP´s

 

Es gibt verschiedene Erzeugungen eines EMP

 

Eine der Möglichkeiten ist die Sonne. Bedingt durch Eruptionen auf ihr, die völlig normal sind und hier auf der Erde als Nordlicht wahrgenommen werden, können sehr heftige EMP´s erzeugt werden. Der Nachteil dieser ist, dass die Sonne zum Magnetpolwechsel viele dieser  Eruptionen erzeugt. Eine extreme Eruption im Jahre 1859 hatte ein Verbrennen und einen Ausfall der Telegraphenleitungen auf der ganzen Erde zur Folge. Damals gab es nur Telegraphenleitungen, heute wären sämtliche Leitungen vom Strom übers Telefon, Internet sowie Pipelines betroffen. Je nach dem, wie stark die Eruption auf der Sonne war.


Die ersten, die davon betroffen werden, sind die Satteliten. Deshalb gibt’s dafür ein „Warnamt“, damit die Sonnenflügel eingeklappt werden können, um dem Magnetsturm eine geringere Angriffsfläche zu bieten.
Allerdings kann man uns vorwarnen, denn bis der Sturm bei uns eintrifft, vergeht einiges an Zeit. Übrigens war im Frühjahr 2012 China heftig von diesen Sonnenstürmen getroffen, dort konnte man etwa eine Woche kein Radio und kein TV benutzen.

 

Eine weitere Erzeugungsart ist die mit einer schmutzigen Bombe. Sollte diese in den höheren Regionen des Himmels gezündet werden, haben ganze Kontinente an den Folgen zu arbeiten. Im Endeffekt sind die Folgen die gleichen wie beim Sonnensturm. Es gibt leider weitere Möglichkeiten, einen EMP zu erzeugen, über die ich mich nicht äußern möchte. Letztendlich haben alle eins gemeinsam: es handelt sich um breitbandige magnetische Impulse, die von kurzer bis wenige Minuten Dauer sind.

 

Schutz vor EMP

 

Hier sind Faradaysche Käfige von Nutzen. Allerdings die komplett abgeschirmten, nicht „offene“, wie z.B. ein Auto. Am besten schaut man mal über die Schulter zum Militär. Die haben einen relativ guten Schutz erarbeitet, um einen EMP entsprechend zu mildern. Also sollte man auf deren Wissen vertrauen und bauen, denn ansonsten haben wir fast nichts vergleichbares.
Abgesehen von Transportbehältern, die aber nicht als EMP-fest gehandelt werden, hat man dort auch noch Shelter (Container) in verschiedenen Größen, die teilweise auch noch blitzgeschützt und HF-Dicht sind. Hier hilft nur eine gute Recherche. Würden wir die Teile benennen, dann würden die Preise für taugliches Equipment gigantisch in die Höhe schießen.
Ein weiterer Schutz soll das Einwickeln in Stanniolpapier sein. Wir sind leider nicht in der Lage, diese Angabe zu überprüfen!
Übrigens sind „normale“ Container nicht in der Lage, HF-Dicht zu sein! Hier führt der Versuch, mit einem Handy zu telefonieren, zum Telefonat. Diese Container sind nicht HF-Dicht und somit auch nicht EMP-sicher!
Allerdings gilt für alle beschriebenen Schutzmassnahmen folgendes: ein Gerät darf für den Fall X nicht angeschlossen sein! Auch dürfen keine Kabel frei aus dem Behältnis herausschauen. Bei den Sheltern wurde deshalb eine abgeschirmte Netztrennung mit einem Trenntrafo eingebaut, um wirklich nur 50 Hertz Netzfrequenz durch zu lassen. Auch alle anderen Eingänge wurden entsprechend abgeblockt, um einen größtmöglichen Schutz zu erreichen. Bei den Antenneneingängen haben wir zusätzliche Frequenzfilter außen vorgeschaltet, um auf diese Weise einen engen Frequenzbereich durch zu lassen.
Trotzdem sind angeschlossene Antennen kontraproduktiv bei einem EMP!
Auch sind die Fahrzeuge vom Militär teilweise EMP-fest! Abgeschirmte Lichtmaschinen und Verkabelungen machen das Erkennen relativ einfach. Ein nachträgliches „dicht machen“ ist fast unmöglich! Hierzu gibt es übrigens ein Video im Netz vom US-Militär, da werden die Folgen eines EMP auf die Bevölkerung dargestellt. Autos fahren da tatsächlich noch rum, allerdings nur die Alten ohne Elektronik und einige Militärfahrzeuge. Was bei den alten Autos tatsächlich mit Generator und Lichtmaschine passiert, haben wir nirgends finden können.
In einigen Foren findet man auch Hinweise, ob denn Wasserdichte Behälter, versenkt im Wasser, einen Schutz bieten würden. Bei einer entsprechenden Tauchtiefe ist ein Schutz bestimmt möglich, aber ob die dafür erforderliche Wassertiefe tatsächlich erreicht wird, ist mehr als fraglich.
Und über eins muss man sich bewusst sein: wer nach einem EMP immer noch Strom hat, ist extrem gefährdet! Denn alle wollen diesen Strom haben!
Hier empfehle ich dringend den Roman „EMP“ von Eva Marbach, der kostenlos im Netz zu downloaden ist. Die beschriebenen Folgen decken sich mit den Angaben unserer Katastrophenschutzbehörden sowie denen des Militärs und der Regierung. Leider. Er hat zwar einige kleinere logische Fehler, aber bisher ist er das treffendste, was mir bisher untergekommen ist.

Weiteres Input findet man bei Wikipedia, dem Militär der verschiedensten Länder, einigen wenigen deutschen Fachfirmen und weiteren Seiten im Netz.

 

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